Bundesland

Landkauf in Hessen: Abstände, Baulasten, ALTIS

Hessen hat eigene Vorgaben für Abstände, Baulasten, Altlasten, Gewässer und Wald. Diese landesspezifischen Nachweise gehören vor der Beurkundung in die Kaufakte.

Auf dieser Seite

Was beim Grundstückskauf in Hessen anders ist

Beim Kauf eines Grundstücks in Hessen reicht die bundesweite Prüfliste nicht aus. Die Hessische Bauordnung, das hessische Kataster, ALTIS, das Gewässerrecht und die Landesstellen für Denkmalschutz und Bergbau verteilen die Auskunft auf mehrere Ebenen. Die Gemeinde bleibt für den Bebauungsplan zuständig, die Bauaufsicht für baurechtliche Fragen.

Entscheidend ist, dass jede Auskunft dasselbe Flurstück betrifft. Ein Exposé kann eine gute Orientierung geben, ersetzt aber weder das Baulastenverzeichnis noch die Stellungnahme einer Fachbehörde. Die Kaufcheckliste hilft beim Ordnen der Unterlagen.

Risiken vor der Kaufentscheidung ordnen. Eine Grundstücksprüfung verbindet Register, Planrecht und Lage.

Abstandsflächen nach § 6 HBO

Nach § 6 Abs. 5 HBO beträgt die Tiefe der Abstandsfläche im Regelfall 0,4 H, mindestens 2,5 m. In Gewerbe- und Industriegebieten gilt 0,2 H, mindestens 2,5 m. Die reduzierte Tiefe gilt nicht ohne Weiteres gegenüber Gebieten anderer Nutzung. Einen eigenständigen Faktor für Kerngebiete nennt die bestätigte hessische Quelle nicht.

Schmalseiten, Grenzgaragen und bestimmte untergeordnete Bauteile werden nach § 6 Abs. 6 und 11 HBO gesondert behandelt. Zusätzlich können Gemeinden nach § 91 HBO örtliche Bauvorschriften erlassen. Wer eine schmale Parzelle kauft, sollte daher einen Lageplan mit Wandhöhe, Grundstücksgrenze und möglicher Gebäudestellung prüfen.

Die amtliche HBO-Broschüre ist die passende Landesquelle. Die Zahlen sind keine pauschale Zusage für jedes Bauvorhaben.

Genehmigungsfreistellung nach § 64 HBO

Hessen kennt nach § 64 HBO eine Genehmigungsfreistellung. Die Regelung setzt unter anderem die Lage in einem qualifizierten oder vorhabenbezogenen Bebauungsplan, die Übereinstimmung mit dem Plan und eine gesicherte Erschließung voraus. Eine einzelne maximale Gebäudeklasse ist für diesen hessischen Tatbestand nicht bestätigt.

Die Gemeinde kann ein Genehmigungsverfahren verlangen. Als bestätigter Prüfpunkt gilt eine Frist von 4 Wochen; die Gemeinde kann in gesetzlich bestimmten Fällen innerhalb eines Monats beziehungsweise 6 Wochen reagieren. Ein Käufer sollte die eingereichten Unterlagen und die Antwort der Gemeinde sehen, statt allein auf die Bezeichnung freigestellt zu vertrauen.

Die Hessische Bauordnung und die örtliche Bauaufsicht klären das konkrete Verfahren. Auch ein verfahrensfreies Vorhaben muss materiell zulässig sein.

Karte Deutschlands, Hessen hervorgehoben, die Länder eingefärbt nach Grunderwerbsteuersatz von 3,5 bis 6,5 ProzentKarte in voller Größe öffnen
Grunderwerbsteuer aller sechzehn Länder. Hessen verlangt 6,0 %, gültig seit 1. August 2014. Die Karte zeigt den Satz, nicht den Betrag: der folgt aus der Gegenleistung im Kaufvertrag.

Baulasten nach § 85 HBO

Nach § 85 HBO führt Hessen ein Baulastenverzeichnis. Die Baulast wird durch Eintragung wirksam und kann Zufahrt, Stellplätze, Abstände oder Leitungen öffentlich-rechtlich sichern. Auskünfte und Abschriften können gebührenpflichtig sein.

Ein Grundbuchauszug beantwortet diese Frage nicht. Vor der Beurkundung sollte die Auskunft für Gemarkung und Flurstück angefordert und auf die geplante Nutzung bezogen werden. Ein historischer Auszug oder eine Auskunft zu einem Nachbarflurstück hilft nur eingeschränkt.

Das Hessische Verwaltungsportal zum Baulastenverzeichnis nennt den zuständigen Zugang. Die Unterschiede erklärt Baulasten und Beschränkungen.

ALKIS und amtliche Grundstücksdaten

Die §§ 14–16 HVermG bilden den hessischen Rahmen für ALKIS. Amtliche Ausgaben sind über Ämter für Bodenmanagement und Geodatenangebote erhältlich. Personenbezogene Angaben setzen ein berechtigtes Interesse voraus.

Eine allgemeine Kostenfreiheit jeder Online-Ausgabe ist nicht bestätigt. Die Kosten hängen vom Produkt und Datenumfang ab. Kartenausschnitt, amtlicher Auszug und eigentümerbezogene Information dürfen im Kaufprozess nicht gleichgesetzt werden.

Die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation erklärt das System. Ein Katasterplan beweist außerdem nicht allein die Bebaubarkeit. Dazu braucht es Planrecht, Erschließung und die baurechtliche Prüfung.

Karte Deutschlands, Hessen hervorgehoben, die Länder eingefärbt danach, ob ihr Bodenrichtwert maschinell abrufbar istKarte in voller Größe öffnen
Amtlicher Bodenrichtwert der Länder. In Hessen ist er maschinell abrufbar. Die Einstufung stammt aus unserer eigenen Abfrage der Landesdienste und sagt nichts über die Höhe oder die Qualität des Werts.

BORIS Hessen und Baulandpreis

§ 196 BauGB und § 15 HVermG bilden den rechtlichen Rahmen für Bodenrichtwerte. BORIS Hessen stellt die Online-Recherche gebührenfrei bereit; Auszüge und Sonderprodukte können anders behandelt werden. Der Bodenrichtwert beschreibt eine Zone und ein typisiertes Grundstück, nicht automatisch das konkrete Angebot.

Für baureifes Land in Hessen nennt das Hessische Statistische Landesamt im Jahr 2024 einen durchschnittlichen Kaufwert von 246,36 EUR je m². Das ist ein statistischer Kaufwert, kein Bodenrichtwert und kein Gutachten. Erschließung, Zuschnitt, Nutzbarkeit und Belastungen können den Preis eines einzelnen Flurstücks verändern.

Die hessischen Quellen sind BORIS Hessen und der Bericht des Hessischen Statistischen Landesamts. Die Grundlagen erklärt Bodenrichtwert und Grundstückswert.

Gewässerrandstreifen nach § 23 HWG

§ 23 HWG ergänzt § 38 WHG. Im Außenbereich beträgt der bestätigte hessische Gewässerrandstreifen 10 m, im Innenbereich 5 m, soweit der fachrechtliche Tatbestand eröffnet ist. Der Streifen kann die überbaubare Fläche, die Zufahrt und die Lage von Nebenanlagen beschränken.

Ein Gewässer am Grundstücksrand sollte deshalb anhand der konkreten Lage und der wasserrechtlichen Festsetzung geprüft werden. Eine Luftaufnahme beantwortet nicht jede Frage. Die Arbeitshilfe des Regierungspräsidiums Darmstadt unterstützt die Anfrage.

DWD-Niederschlagskarte mit Standortmarke, farblich abgestuften Mengen und LegendeSeite in voller Größe öffnen
Der Jahresniederschlag wird mit den übrigen fünf DWD-Klimanormalen auf den Seiten 139 und 140 des GrundCheck-Musterdossiers Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) vom 12. September 2026 behandelt. Zu sehen ist Seite 139 von 180, die für Wismar 658 mm Jahresniederschlag nennt. Der Wismarer Befund gilt nicht für Hessen.

ALTIS und Bodenschutz

Die §§ 7–8 HAltBodSchG gehören zur Grundlage der hessischen Altlasteninformation. Das Register heißt ALTIS beziehungsweise Altlasten- und Bodenschutzkataster Hessen. Grundstücksbezogene Auskünfte erteilt die zuständige Stelle; Umweltinformationen sind grundsätzlich zugänglich, aber ein anonymer Vollzugriff ist nicht bestätigt.

Eine fehlende öffentliche Anzeige ist daher keine Negativbescheinigung. Bei Auffüllungen, früherem Gewerbe, Tankanlagen oder ungewöhnlichem Boden sollte die Behörde mit Gemarkung und Flurstück gefragt werden. Eine fachliche Untersuchung kann zusätzlich erforderlich sein. Der Ratgeber Altlasten und Bodenkontamination beschreibt weitere Hinweise.

Der amtliche Zugang steht im Hessischen Verwaltungsportal. Bleibt die Auskunft offen, gehört dieser Punkt in die Kaufakte und in die Preisprüfung.

Altbergbau und Kampfmittel

Bei möglichem Altbergbau gilt § 69 BBergG. In Hessen sind das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie und das zuständige Regierungspräsidium die Fachstellen. Die Zuständigkeit hängt von Lage und Bergbauart ab. Die Bergbauinformation des Regierungspräsidiums Kassel ist ein hessischer Ausgangspunkt.

Auch Kampfmittel gehören nicht in eine pauschale Exposé-Aussage. Der Kampfmittelräumdienst Hessen wird über die zuständige Stelle einbezogen; ein einheitlicher Kostenstatus für jede Anfrage oder Maßnahme ist nicht bestätigt. Die Information zum Kampfmittelräumdienst sollte bei Verdachtsflächen geprüft werden.

Denkmalschutz nach § 25 HDSchG

Die Denkmaleigenschaft ist nach § 25 HDSchG deklaratorisch. Das gilt für Bau- und Bodendenkmäler: Der Schutz entsteht nicht erst durch die Eintragung in eine Liste. Das Schatzregal besteht; ein bestätigtes Ab-Datum ist in der geprüften Quelle nicht angegeben.

DenkXweb ist eine Recherchehilfe. Rechtsverbindliche Auskünfte geben das Landesamt für Denkmalpflege Hessen und die untere Denkmalschutzbehörde. Die amtliche Gesetzesfassung und DenkXweb gehören zur Prüfung, wenn ein Grundstück in einem Denkmalbereich liegt.

Wald, Landwirtschaft und Naturschutz

Nach § 12 Abs. 4 HWaldG ist die Umwandlung von Wald in eine andere Nutzungsart grundsätzlich genehmigungspflichtig. Eine einheitliche landesweite Jahreszahl für die Wiederaufforstung ist nicht bestätigt; die konkrete Frist richtet sich nach Genehmigung und Auflage. Ein Waldgrundstück braucht daher eine Auskunft der Forstbehörde.

Für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke nennt die hessische Regelung nach § 2 Abs. 3 Nr. 2 GrdstVG in Verbindung mit dem hessischen Genehmigungsfreiheitsgesetz eine Freigrenze von 0,25 ha. Der genaue Erwerbstatbestand bleibt zu prüfen. § 62 HeNatG begründet außerdem ein naturschutzrechtliches Vorkaufsrecht des Landes.

Die Quellen sind das Hessische Waldgesetz, die hessische Grundstücksverkehrsquelle und die Fachinformation zum naturschutzrechtlichen Vorkaufsrecht.

Nachbarrecht, Steuern und Gebühren

§ 38 Hessisches Nachbarrechtsgesetz regelt Grenzabstände. Eine allgemeine Einfriedungspflicht für jedes Grundstück ist nicht bestätigt. Bäume, Hecken und Einfriedungen müssen nach Art, Standort, Satzung und Nachbarsituation geprüft werden. Der Ratgeber Nachbarrecht und Grenzabstände trennt die Grundbegriffe.

Die Grunderwerbsteuer in Hessen beträgt 6 Prozent. Für die Grundsteuer gilt das Hessische Grundsteuergesetz; der Hebesatz bleibt Sache der Gemeinde. Die Hessische Finanzverwaltung erläutert die hessische Umsetzung.

Baurechtliche Gebühren richten sich nach § 1 HVwKostG in Verbindung mit der VwKostO-MWVW. Das amtliche Gebührenverzeichnis zeigt den Rahmen; die konkrete Bauaufsicht kann den Einzelfall berechnen.

Hessische Prüfliste vor dem Notartermin

Die Unterlagen sollten nach Flurstück und geplanter Nutzung zusammengeführt werden:

FrageHessischer BezugNachweis
Passt der Baukörper?§ 6 und § 64 HBOLageplan und Gemeinde
Besteht eine öffentliche Last?§ 85 HBOBaulastenverzeichnis
Ist der Boden auffällig?§§ 7–8 HAltBodSchGALTIS und Behörde
Gibt es einen Randstreifen?§ 23 HWGWasserbehörde
Welche Katasterdaten gelten?§§ 14–16 HVermGALKIS-Ausgabe
Ist der Wert plausibel?§ 196 BauGBBORIS Hessen

Zusätzlich können Denkmalschutz, Altbergbau, Kampfmittel, Waldrecht und das naturschutzrechtliche Vorkaufsrecht relevant sein. Die offenen Fragen sollten einer konkreten Behörde zugeordnet werden. Ein Vorbescheid nach § 76 HBO gilt 3 Jahre; eine Verlängerung kann auf Antrag möglich sein.

Offene Punkte vor dem Notartermin klären. Die Grundstücksanalyse ordnet hessische Nachweise am konkreten Flurstück.

Behördenauskunft richtig einordnen

Die zuständige Stelle beantwortet jeweils nur ihre eigene Frage. Das Geoportal Hessen und die Gemeinde helfen bei Bauleitplänen, die Bauaufsicht beim Baulastenverzeichnis und der Bauvoranfrage. Das macht eine positive Antwort nachvollziehbarer, weil klar bleibt, ob sie aus dem Plan, dem Register oder einer Einzelfallentscheidung stammt.

Bei einem Grundstück mit mehreren möglichen Nutzungen sollte der Antrag die geplante Nutzung, den Baukörper und die Zufahrt beschreiben. Eine allgemeine Frage nach der Bebaubarkeit lässt offen, ob Abstandsflächen, Randstreifen oder eine Baulast gemeint sind. Je genauer der Lageplan, desto besser lässt sich die Antwort später dem Kaufvertrag zuordnen.

Das Geoportal Hessen bündelt amtliche Geodaten. Die rechtsverbindliche Fassung des Bebauungsplans bleibt bei der Gemeinde. Für Landesrecht steht außerdem das Bürgerservice Hessenrecht bereit.

Bei offenem Altlastenverdacht sollte der Vertrag die wirtschaftliche Folge nicht stillschweigend auf den Käufer verlagern. Das gilt ebenso bei Kampfmitteln, Altbergbau oder einem möglichen naturschutzrechtlichen Vorkaufsrecht. Eine behördliche Auskunft ist keine Garantie für den späteren Bau, hilft aber bei der Abgrenzung der Risiken.

Der hessische Baulanddurchschnitt von 246,36 EUR je m² ist nur ein statistischer Bezugspunkt. Er sagt nicht, ob das konkrete Grundstück baureif ist oder ob ein Randstreifen das Baufeld verkleinert. Für die Verhandlung müssen Bodenwert, Erschließung, Planrecht und mögliche Sanierungskosten getrennt betrachtet werden.

Auch die Steuer gehört in die Finanzierung. Die Grunderwerbsteuer von 6 Prozent ist vom Kaufpreis zu unterscheiden; Grundsteuer und kommunaler Hebesatz folgen einer anderen Berechnung. Gebühren für ALKIS, Baulasten, Bauvorbescheid oder Fachauskünfte können zusätzlich anfallen und sind nicht durch eine allgemeine Online-Recherche erledigt.

Für die Dokumentation empfiehlt sich eine klare Trennung zwischen Landesquelle und kommunaler Antwort. In den ersten Teil der Akte gehören HBO, HVermG, ALTIS, BORIS Hessen und die wasserrechtliche Information. Danach folgen Bebauungsplan, örtliche Satzung, Auskunft zum Baulastenverzeichnis und die Stellungnahmen der Fachbehörden. Diese Reihenfolge macht sichtbar, welche Aussage allgemein gilt und welche nur für das konkrete Grundstück gilt.

Ein Kaufinteressent sollte die Flurstücksnummer in jeder Anfrage wiederholen. Das verhindert, dass eine Auskunft für eine benachbarte Fläche versehentlich übernommen wird. Bei Teilungen muss außerdem klar sein, ob die Auskunft den bisherigen Bestand oder das neue Flurstück betrifft. Gerade bei Zufahrt, Abständen und Altlasten kann diese Unterscheidung wirtschaftlich erheblich sein.

Wenn ein Punkt nicht bestätigt werden kann, sollte die Unsicherheit ausdrücklich notiert werden. Bei ALKIS geht es um das konkrete Produkt und den Datenumfang, bei ALTIS um die grundstücksbezogene Auskunft, beim Schatzregal um das fehlende Ab-Datum und beim Wald um die konkrete Wiederaufforstungsauflage. Eine offene Antwort ist besser als eine erfundene landesweite Zahl.

Der Notartermin muss nicht jede fachliche Frage selbst beantworten. Der Vertrag sollte aber erkennen lassen, welche Unterlagen vorliegen, welche Nutzung gekauft werden soll und wer ein noch bestehendes Risiko trägt. Das schützt die Kaufentscheidung vor einer stillen Umdeutung einer Recherchehilfe in eine Baugenehmigung.

Für die Normprüfung steht das Bürgerservice Hessenrecht zur HBO bereit. Die Regelung zu Baulasten, die Vorschrift zur Freistellung, die hessische Denkmalschutzquelle und die Gebührennorm sollten jeweils mit der aktuellen Fassung verglichen werden. Weitere hessische Normtexte stehen im Rechtsportal; für die Gebühren gilt zusätzlich die VwKostO-MWVW. Diese Quellen helfen, eine örtliche Auskunft rechtlich einzuordnen.

Baulandpreise der Länder im Vergleich

LandWertRechtsgrundlageQuelle
Baden-WürttembergBaureifes Land 2024: 362,06 EUR/m². Durchschnittlicher amtlicher Kaufwert für baureifes Land in Baden-Württemberg; kein Bodenrichtwert.§ 1 LStatG BWQuelle Baden-Württemberg
BayernBaureifes Land 2024: 381 EUR/m². Das Bayerische Landesamt für Statistik weist 2024 einen durchschnittlichen Kaufwert von 381 Euro je m² baureifem Land aus; regionale Unterschiede sind erheblich.Art. 1 Bayerisches StatistikgesetzQuelle Bayern
BerlinBaureifes Land 2024: 705,19 EUR/m². Landesweiter durchschnittlicher Kaufwert der amtlichen Kaufwertstatistik; kein Bodenrichtwert.§ 2 Statistikgesetz Berlin-BrandenburgQuelle Berlin
BrandenburgBaureifes Land 2024: 176,8 EUR/m². Landesweiter durchschnittlicher Kaufwert der amtlichen Kaufwertstatistik; kein Bodenrichtwert.Statistischer Bericht M I 6 – j/24, Tabelle 5Quelle Brandenburg
BremenBauland insgesamt 2022: 131,69 EUR/m². Veröffentlichter Wert für alle Baulandarten zusammen; ausdrücklich nicht baureifes Land.
Marktgröße Bauplätze 2025/2024: 71, 19 Verkäufe. Anzahl verkaufter Bauplätze, keine Preisangabe.
Kaufwertstatistik für Bauland; Grundstücksmarktbericht Bremen 2026Quelle Bremen
HamburgBaureifes Land 2024: 1026,71 EUR/m². Landesweiter durchschnittlicher Kaufwert; kein Bodenrichtwert.Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-HolsteinQuelle Hamburg
HessenBaureifes Land, Hessen insgesamt 2024: 246,36 EUR/m². Aus den amtlichen Werten für 1.639 Tsd. m² Fläche und 403.791 Tsd. EUR Kaufsumme ergibt sich rund 246,36 EUR/m²; der Wert ist ein durchschnittlicher Kaufwert, kein Preisindex.Statistischer Bericht M I 6 - j/24, Hessisches Statistisches LandesamtQuelle Hessen
Mecklenburg-VorpommernBaureifes Land 2024: 115,3 EUR/m². Landesweiter durchschnittlicher Kaufwert; kein Bodenrichtwert.Amtliche Kaufwertstatistik für Bauland, Statistisches Amt Mecklenburg-VorpommernQuelle Mecklenburg-Vorpommern
NiedersachsenBaureifes Land 2024: 148,01 EUR/m². Landesweiter durchschnittlicher Kaufwert der amtlichen Statistik; kein Bodenrichtwert.§ 1 NStatGQuelle Niedersachsen
Nordrhein-WestfalenBaureifes Land 2024: 272,59 EUR/m². IT.NRW weist für baureifes Land in NRW im Jahr 2024 einen flächengewichteten durchschnittlichen Kaufwert von 272,59 Euro je m² aus; es handelt sich um Kaufwertstatistik, nicht um einen Bodenrichtwert.§ 3 Statistikgesetz NRWQuelle Nordrhein-Westfalen
Rheinland-PfalzBaureifes Land, Rheinland-Pfalz insgesamt 2024: 175 EUR/m². Das Statistische Landesamt weist für 2.310 Verkäufe im Jahr 2024 durchschnittlich 175 EUR/m² aus; dies ist ein Kaufwertdurchschnitt und kein Preisindex.Kaufwerte für Bauland 2024, Statistisches Landesamt Rheinland-PfalzQuelle Rheinland-Pfalz
SaarlandBaureifes Land 2025: 135,02 EUR/m². Landesweiter durchschnittlicher Kaufwert.
Bauland insgesamt 2025: 112,21 EUR/m². Alle Baulandarten zusammen; nur Vergleichswert, keine grundstücksbezogene Aussage.
Statistik der Kaufwerte für Bauland (§ 195 BauGB i.V.m. Agrarstatistikgesetz/Landesstatistikrecht)Quelle Saarland
SachsenBaureifes Land 2024: 155,0 EUR/m². Landesweiter durchschnittlicher Kaufwert; kein Bodenrichtwert.Sächsisches StatistikgesetzQuelle Sachsen
Sachsen-AnhaltBaureifes Land, Sachsen-Anhalt 2024: 65,42 EUR/m². Das Statistische Landesamt weist für baureifes Land im Landesdurchschnitt 65,42 EUR/m² aus; der Gesamtwert für alle unbebauten Grundstücke beträgt 29,33 EUR/m².Statistik der Kaufwerte für Bauland; Statistisches Landesamt Sachsen-AnhaltQuelle Sachsen-Anhalt
Schleswig-HolsteinBaureifes Land 2024: 137,13. Die Statistik weist für Schleswig-Holstein insgesamt beim baureifen Land einen durchschnittlichen Kaufwert von 137,13 Euro/m² aus.Statistik der Kaufwerte für BaulandQuelle Schleswig-Holstein
ThüringenBaureifes Land 2025: 74,09 EUR/m². Landesweiter Durchschnitt für Thüringen insgesamt; nicht die Preisklasse unter 5 EUR/m².Amtliche Kaufwertestatistik für Bauland, Thüringer Landesamt für Statistik / Regionaldatenbank DeutschlandQuelle Thüringen

Quellenstand

Stand der Angaben: 7. August 2026. Die Informationen ersetzen keine Auskunft der Gemeinde, Bauaufsichtsbehörde oder Fachbehörde. Weiterlesen: Geoportale der 16 Bundesländer im Vergleich, Grunderwerbsteuer in den 16 Bundesländern im Vergleich und Abstandsflächen in den 16 Bundesländern im Vergleich sowie Bebauungsplan und Nutzbarkeit.

Häufige Fragen

Wie groß sind die Abstandsflächen in Hessen?

Im Regelfall 0,4 H, mindestens 2,5 m. In Gewerbe- und Industriegebieten gilt 0,2 H, mindestens 2,5 m.

Gibt es in Hessen ein Baulastenverzeichnis?

Ja. § 85 HBO sieht das Baulastenverzeichnis vor; die zuständige Bauaufsicht erteilt die Auskunft.

Ist BORIS Hessen kostenlos?

Die Online-Recherche ist gebührenfrei. Auszüge und Sonderprodukte können anders behandelt werden.

Wie lange gilt ein Bauvorbescheid?

Nach § 76 HBO gilt er 3 Jahre; eine Verlängerung kann auf Antrag möglich sein.

Kann ALTIS anonym eingesehen werden?

Ein anonymer Vollzugriff ist nicht bestätigt. Die grundstücksbezogene Auskunft ist bei der zuständigen Stelle zu beantragen.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer?

Der bestätigte hessische Satz beträgt 6 Prozent.

Weiterlesen

Dieses Thema am eigenen Grundstück prüfen

Der GrundCheck-Report ordnet öffentliche Quellen, erkennbare Risiken und offene Fachfragen für das bestätigte Flurstück.

Grundstück prüfen

Konservativer Haftungsausschluss

Dieser Service ist eine automatisierte Vorprüfung. Er ersetzt keine Prüfung von Eigentum, Titel, Baubarkeit, Genehmigungen, Leitungen, Rechtsberatung, Vermessung, Ingenieurwesen, Steuerberatung oder Anlageberatung. Die Abdeckung gilt für ganz Deutschland; die Datentiefe hängt vom jeweiligen Landesdienst ab.